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Leipzig - Ausstellungs-Eröffnung am 6. Juli: „Ein Schloss in Grünau“ / weitere Materialien zur Geschichte gesucht

Parkschloss, Sack’sche Villa oder schlicht Landhaus - so wird das Schloss im Robert-Koch-Park genannt. Ihm ist im Rahmen des vom Kulturamt der Stadt Leipzig geförderten „Grünauer Kultursommers“ eine Ausstellung gewidmet, welche am 6. Juli, 15 Uhr, im Foyer des Parkschlosses eröffnet wird. Voraussichtlich wird Wieland Sack, Urenkel von Rudolph Sack, anwesend sein. Interessierte sind zur Eröffnung herzlich eingeladen.

Errichten ließ das Gebäude Paul Sack, der Sohn des Landmaschinenfabrikanten Rudolph Sack, zwischen 1910 und 1913. Das Schloss ist eng mit der Industriegeschichte Leipzigs verbunden. Hinter ihm liegt eine wechselvolle Geschichte inmitten des von der ursprünglichen Gartengestaltung her kulturhistorisch bedeutsamen Parks. Vieles daraus lässt sich heute nur noch erahnen, das Haus steht seit Jahren leer. Es harrt seiner „Wiedererweckung“, bevor die Schäden irreparabel werden. Volkshochschule Leipzig, Komm e. V., Komm-Haus sowie die Stiftung „Bürger für Leipzig“ mit der Initiative “Leipzig Grün“ haben sich deshalb der Aufgabe angenommen, die Entwicklung des Areals und des Parkschlosses stärker ins öffentliche und besonders das Bewusstsein der Grünauer Bevölkerung zu rücken.

Die Ausstellung "Ein Schloss in Grünau" ist ein Teil davon. Sie stellt Ergebnisse der Recherchen in Bibliotheken, Archiven und bei städtischen Ämtern vor. Sie zeigt ebenso Resultate der umfassenden Beschäftigung mit der Vergangenheit, mit Daten, Fakten und persönlichen Geschichten. Nicht immer war es einfach, die Informationen unterschiedlicher Quellen in Übereinstimmung zu bringen, darüber hinaus existieren Lücken. Deshalb ist es dem Ausstellungsteam ein wichtiges Anliegen, diejenigen einzubeziehen, die mithelfen wollen, Wissenslücken zu schließen, verschollene Materialien über Park und Schloss ans Licht zu bringen, persönliche Erlebnisse zu dokumentieren, Anregungen zu geben oder bei Aufwertungsmaßnahmen mitzuhelfen. Wer dafür Interesse hat, kann seine Kontaktdaten in der Ausstellung hinterlassen.

Die Ausstellung ist bis zum 21. Juli während der Veranstaltungen „Kultur im Schlosspark“ zu besichtigen und kann danach anderen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden.

 

Quelle: Stadt Leipzig

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