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Schaubühne Lindenfels wird aus Ausgleichsbeiträgen saniert

Neues Parkett, sanierte Treppen und ein barrierefreier Zugang: Der dritte Bauabschnitt zur Sanierung der Schaubühne Lindenfels ist finanziell gesichert und wird aus Ausgleichsbeiträgen finanziert. Dies hat die Stadtspitze jetzt auf Vorschlag von Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau auf den Weg gebracht.

Die Kosten für diesen dritten Bauabschnitt betragen insgesamt rund 457.000 Euro, von denen 446.500 Euro förderfähig sind und zu 85 Prozent aus den so genannten Ausgleichsbeträgen für das Sanierungsgebiet Plagwitz finanziert werden. In dem Gebiet wurden über 20 Millionen Euro Förderung neben weiterer nationaler und europäischer Mittel eingesetzt, wodurch sich eine erhebliche Aufwertung vollzogen hat. Nach den Regelungen des Baugesetzbuches haben die Grundstückseigentümer daher Ausgleichsbeträge für die sanierungsbedingten Bodenwerterhöhungen zu zahlen.

Der Eigenanteil in Höhe von 15 Prozent, knapp 67.000 Euro, den die Schaubühne Lindenfels gAG aufbringen müsste, wird vom Kulturamt als Teil der institutionellen Förderung zur Verfügung gestellt. Somit ist die Gesamtfinanzierung des Vorhabens gesichert.

Die Schaubühne Lindenfels gAG ist eine bedeutende Leipziger Kulturinstitution und eine Schnittstelle verschiedener Künste. In den zurückliegenden Jahren wurden neben Fördermitteln auch durch die Gründung der gemeinnützigen Aktiengesellschaft eigene Mittel für die Sanierung des markanten Gebäudes auf der Karl-Heine-Straße aufgebracht. Nicht zuletzt dank vieler Ehrenamtlicher konnte die Gebäudesubstanz erhalten werden.

Vorgesehen ist nun, dass der Fußboden der Galerien im Ballsaal sowie im Grünen Salon und Foyer erneuert wird, wenn hier Parkett vorhanden ist wird dieses aufgearbeitet. Die Terrassentüren sollen denkmalgerecht saniert, die Treppen zu den Künstlergarderoben sowie der Zugang zum Dach erneuert werden. Auch ist geplant, einen barrierefreien Seiteneingang zum Ballsaal zu schaffen. Da der Keller Feuchtigkeitsschäden aufweist, muss dieser trockengelegt und ebenfalls ertüchtigt werden. Verschiedene Räume – etwa Büros, Toiletten sowie die Mitarbeiterküche – müssen umgebaut oder renoviert werden. Einige Fenster und Türen sowie Heizkörper sollen zudem ausgetauscht werden. Die Arbeiten sollen Anfang des Jahres 2020 beginnen und müssen im dritten Quartal des Jahres abgeschlossen sein.

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