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ZOO Leipzig - Kleiner Elefantenbulle auf den Namen Bền Lòng getauft Mehr als 13.000 Teilnehmer haben abgestimmt

Bild: Zoo Leipzig

Der kleine Elefantenbulle im Zoo Leipzig ist heute am 03.06.2019 von den Elefantenpflegern gemeinsam mit Oberbürgermeister Burkhard Jung und Zoodirektor Prof. Jörg Junhold auf den Namen Bền Lòng getauft worden. Der Namen bedeutet so viel wie „durchhalten trotz Widrigkeiten“.
Tausende Menschen hatten sich an der Suche beteiligt. In der ersten Runde waren 5.597 Vorschläge eingereicht worden, aus der eine Vorauswahl von zehn Namen erstellt wurde. Bei der finalen Abstimmung wurden 13.151 Stimmen abgegeben. Der Name Bền Lòng setzte sich mit 25 Prozent der Stimmen vor Tâm (19 %) und Churak (18 %) durch. „Der Name hätte passender nicht sein können. Ich verfolge die Geschichte des kleinen Elefanten von Beginn an und drücke wie alle Leipziger die Daumen, dass er gut heranwächst. Er hat großen Kämpfergeist bewiesen und mit den Mitarbeitern des Zoos ein großartiges Team, das sich um ihn kümmert“, sagt Oberbürgermeister Burkhard Jung. Auch Zoodirektor Prof.
Jörg Junhold ist zufrieden mit der Namenswahl: „Angesichts der bisherigen Lebensgeschichte des Jungtieres passt dieser Name perfekt und wir hoffen sehr, dass er auch weiterhin gegen alle Widerstände und trotz der schwierigen Bedingungen heranwächst“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Das Elefantenkalb ist am 25. Januar zur Welt gekommen. Seither hat es seine Kämpfernatur vielfach bewiesen. Nachdem Mutter Hoa es nicht angenommen hat, wurde die Ernährung auf Ersatzmilch umgestellt und die Elefantenkühe Don Chung und Rani
haben gelernt, die Betreuung des Jungtieres zu übernehmen und sind seit wenigen Tagen auch nachts beide unbeobachtet mit dem Jungtier zusammen. Zudem fand vor vier Wochen die Operation eines Nabelbruchs statt. Die Wundheilung dauert an und die
Tierärzte betreuen das Jungtier weiterhin. Gegenwärtig wiegt Bền Lòng 158 Kilogramm und lernt täglich neue Verhaltensweisen von Don Chung und Rani und entdeckt die Fähigkeiten seines Rüssels. So kann er bereits feinmotorisch Schnürsenkel öffnen und schwenkt elefantentypisch das Grünfutter, wie er es bei den Großen sieht. Bis er feste Nahrung zu sich nimmt, wird es aber noch einige Wochen dauern.


Prof. Dr. Jörg Junhold
Zoodirektor

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