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Bebauungsplan für Gebiet am Gleisdreieck soll entstehen

Die Flächen innerhalb des Gleisdreiecks/Arno-Nitzsche-Straße in Marienbrunn sollen künftig anhand eines Bebauungsplanes entwickelt werden. Damit kann einer kulturellen Einrichtung die Umnutzung der etwa zehn Hektar großen, nördlichen Flächen im Bereich des ehemaligen Umspannwerks ermöglicht werden. Dies hat die Stadtspitze jetzt auf Vorschlag von Baubürgermeister Thomas Dienberg auf den Weg gebracht. Der Stadtrat entscheidet abschließend über den Aufstellungsbeschluss.

Hintergrund des Bauleitverfahrens ist die Verlagerung zweier Clubs aus dem Gebiet des Eutritzscher Freiladebahnhofs beziehungsweise vom Areal Bayerischer Bahnhof. Ziel ist es, etablierte und über die Stadtgrenzen bekannte Kulturangebote wie die Distillery und den TV-Club zu erhalten. Für die Entwicklung der Fläche des Gebiets im Gleisdreieck wurde eine Stiftung gegründet, die inzwischen das denkmalgeschützte, leerstehende Umspannwerk erwerben konnte.

Mit den im Gebiet vorhandenen Anrainern zeichnen sich Konflikte ab, beispielsweise um Lärmimmissionen. Das Nebeneinander der Interessengruppen soll ermöglicht und bauplanungsrechtlich gesichert werden. So soll der Bebauungsplan nun unter anderem festlegen, welche Gebäude und Flächen wie genutzt und bebaut werden können und wie das Gebiet künftig erschlossen wird. Auch die Sicherung der Kleingärten und Immissionsbelange werden hier festgelegt.

 

Quelle: Stadt Leipzig